Neurotransmitter und NES

Neuro Elektrische Stimmulation

NES

 

Wir freuen uns, Ihnen als einziges Zentrum zur Alkoholentwöhnung auf Mallorca zusätzlich die Neuro Elektrischen Stimmulation ( NES) anzubieten. 

Mit dieser speziellen, wissenschaftlich gut untersuchten Therapiemethode ist es oftmals möglich, den Einsatz von Medikamenten zu reduzieren und auftretende Symptome rasch und nebenwirkungsfrei zu bessern.

Mit Hilfe geringer elektrischer Impulse wird das Areal im Gehirn positiv beeinflusst, das für die Produktion der Neurotransmitter (Botenstoffe) zuständig ist.

Durch bestimmte Frequenzen wird die Produktion der Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Endorphin, Dynorphyn oder GABA angeregt und vermindert sehr schnell die bekannten psychischen Entzugssymptome wie Angst, depressive Gefühle und Erschöpfungszustände. Dadurch dass Sie sich schnell wieder fit und wohl fühlen, erhöht sich die Motivation die bisherigen Lebensumstände zu verändern.

Bei Vida Alegria haben wir inzwischen gute Erfahrungen gesammelt. Im Zuge unserer ganzheitlichen Behandlung wenden wir das Verfahren bei unseren Gästen an, und freuen uns Ihnen die Möglichkeit zu geben durch einen sanften Entzug die Entwöhnung mit einem positiven Gefühl zu starten.

Die Anwendung ist unkomplizierter und nebenwirkungsfrei. Dabei bekommen Sie ein kleines Gerät mit Elektroden hinter den Ohren angelegt, welches über mindestens 20min einen leichten Strom mit einer bestimmten Frequenz bzw. Amplitude erzeugt. Während des Aufenthaltes benutzen Sie das Gerät täglich. Eine solche Behandlung mit Neuro-elektrischer Stimulation (NES), die man auch als Neuro-elektrische Therapie (NET) bezeichnet, tut nicht weh. Dazu sind die verwendeten Stromstärken viel zu gering. Sie verspüren höchstens eine leichte Vibration oder eine Art „prickeln“ an dem Ort, an dem die Elektrode klebt.

Durch die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und die Förderung der Entspannung sind Sie schneller wieder in der Lage Ihren Glückshormonhaushalt auch durch unsere anderen Angebote zu regulieren:

Beim Sport schüttet das Gehirn jede Menge Endorphine aus. Passende Ernährung um z.B. den Serotoninspiegel zu erhöhen, und damit die Laune zu verbessern gibt es von unserer Köchin Christiane, und die Sonne Mallorcas kurbelt ebenfalls Ihre Produktion von Glückshormonen an.

Bei Vida Alegria wird viel gelacht. Lachen ist gesund, denn es macht glücklich. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt.

Glücklich zu sein hängt also zum einen davon ab wie man sein Leben gestaltet, bzw. wie persönlich erfolgreich es verläuft. Glücklich sein entsteht aber durch einen chemischen Prozess im Gehirn. Bringt man diese Chemie wieder in Gleichgewicht, indem man die Produktion und Weiterleitung der Neurotransmitter ankurbelt, kann das Gehirn das Gefühl von Glück wieder selbst produzieren.

Um das Verfahren regelmäßig anzuwenden, und auch zuhause die positiven Effekte weiterhin nutzen zu können, können Sie das NES- Gerät bei uns erwerben. Damit unterstützen Sie auf unkomplizierte Weise Ihren Therapieerfolg, wirken Stress und möglichen Rückfällen entgegen oder verhindern diese ganz.

 

Endorphine

 

gehören zu den Neurotransmittern die Nervenimpulse von einer Nervenzelle zur anderen übermitteln. Es sind im Körper selbst hergestellte Morphine, die bei Bedarf ausgeschüttet werden. Sie werden in extremen Belastungssituationen freigesetzt um Schmerzen und Angst zu nehmen, aber auch bei positiven Ereignissen aktivieren sie das so genannte Belohnungssystem im Gehirn. Deshalb werden sie auch als "Glückshormone" bezeichnet.

Die dadurch erzeugte Euphorie kann von Ausdauersport kommen, von Schokolade oder eben auch von Alkohol. Die Ausschüttung der Botenstoffe löst den Wunsch nach "mehr" aus, der Körper strebt danach dieses gute Gefühl immer wieder zu erhalten, manchmal eben bis zur Sucht.

Ähnlich wie Kokain oder andere Drogen setzt auch Alkohol im Gehirn des Menschen diese körpereigene Endorphine frei. Das haben Forscher erstmals direkt nachgewiesen. Die mit dem Opium verwandten Botenstoffe stimulieren zwei Areale, die zum Belohnungssystem des Gehirns gehören und lösen dadurch starkes Wohlgefühl aus. Gleichzeitig erzeugt die Ausschüttung dieser Opioid-Botenstoffe aber auch den Wunsch nach mehr. Damit sei dieser Mechanismus die Triebkraft für die Alkoholsucht, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Science Translational Medicine“. Zum ersten Mal überhaupt konnten Wissenschaftler jetzt diesen Mechanismus auch im menschlichen Gehirn nachweisen.

Kommt Alkohol im Gehirn an werden die Endorphine ausgeschüttet. Das erzeugt ein Glücksgefühl. Wenn regelmäßig große Mengen Alkohol diesen Effekt verursachen, koppelt das Gehirn den Genuss von Alkohol an das Glücksgefühl.

Weiterer Neurotransmitter sind für dieses Glücksgefühl verantwortlich und entfalten ihre Wirkung: Dopamin hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Emotionen. Es sorgt mit für Wohlbefinden, Gelassenheit, Lebensfreude und Angstbefreiung. Es ist kein „Glücksstoff“ an sich, sondern verantwortlich für die Vorfreude. Es ist der Antriebsmotor um schön empfundene Situationen möglichst zu wiederholen, und negative zu vermeiden.

Der Botenstoff Serotonin stellt Wohlbefinden her, unterdrückt Schmerzen, reduziert Stress im Körper. Serotonin macht uns also glücklich, gelassen, ausgeglichen und zufrieden.

Noradrenalin ist ein Neurotransmitter der aus dem Dopamin entsteht. Zusammen mit Adrenalin sind Teil des sogenannten Angriff-Flucht-Furcht -Urinstinkts. Alle dafür notwendigen Körperfunktionen werden aktiviert. Die Freisetzung von Noradrenalinführt zur erhöhter Aufmerksamkeit und einem gesteigertem Selbstwertgefühl. Es ermöglicht schnelle geistige Reaktion, fördert die Konzentration und vermindert das Stressempfinden.

Alkohol hemmt die Bildung von Noradrenalin d.h. es werden weniger anregende Botenstoffe im Gehirn freigesetzt. Zudem betäubt Alkohol bestimmte Rezeptoren, so das Noradrenalin weniger Andockstellen hat. Das macht zunächst die als Entspannung wahrgenommene Wirkung aus.

Bei hohem und lange andauernden Alkoholkonsum werden also sowohl die Menge der Botenstoffe reduziert, als auch die Rezeptoren verändert. Die Auswirkungen sind z.B. Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Desinteresse (Dopaminmangel), Antriebslosigkeit, Schlafstörung, Ängste und Depressionen (Serotoninmangel).

Ein dauerhafter Mangel an Endorphinen führt im schlimmsten Fall zu Depressionen und/oder zu Suchtverhalten, denn ein Überlebenstrick des Körpers bei Endorphinmangel ist es, Hochgefühle zu suggerieren, z.B. durch Hungern, Alkohol- und/oder Drogenkonsum.

Fällt jetzt der Alkohol/die Droge weg, muss der Körper erst wieder angeregt werden, eigene Botenstoffe herzustellen und die Rezeptoren dafür zu aktivieren. Das kann mehrere Monate dauern. In dieser Zeit hilft die Neuro-Elektrische-Stimmulation schnell zu einer Wiederherstellung des chemischen Gleichgewichts der Neurotransmitter im Gehirn.

Das macht das Verfahren auch hochwirksam zur Reduktion von Stress da die während der Anwendung erzeugten Hirnströme, die gleichen sind wie bei Menschen die meditieren.

 

2019 Vida Alegria  - Alkoholentzug, Alkoholentwöhnung, Alkoholtherapie, Burnout-Hilfe

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